Wenn der Tod eintritt

Den Abschied gestalten

Blätter einer Rose

Auch wenn die Trauer schmerzt - ein bewusster Abschied ist wichtig.

Bild: iStockphoto / © emrah_oztas

Das, wovor die Angst am größten ist, ist eingetreten: der Tod eines geliebten Menschen. Auch wenn man nicht daran denken will – es ist sinnvoll und wichtig, bewusst Abschied zu nehmen.

Schon wenn das Sterben bevorsteht ist es möglich, den Abschied zu gestalten: mit einem gemeinsamen Abendmahl, einem guten tiefen Gespräch, in dem Liebe und Wertschätzung zum Ausdruck kommen, mit einem Händedruck oder einer Segensgeste.

Auch nach dem Tod gibt es Rituale, Gebete oder stille Gesten des Respekts und des Gedenkens. In der Aussegnung ist Zeit, in Frieden Abschied zu nehmen und dem Verstorbenen Gottes Segen mit auf den Weg zu geben. Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinde kommen dazu nach Hause oder ins Krankenhaus und leisten seelischen Beistand.

Pfarrerinnen und Pfarrer sind als Notfallseelsorger auch vor Ort, wenn ein Abschiednehmen nicht möglich ist, wenn ein Mensch durch Unfall oder plötzlichen Tod seinen Angehörigen entrissen wird oder sich selbst das Leben nimmt.

Wer ist nach einem Todesfall zu informieren und was ist zu tun? Wie soll die Beerdigung aussehen, und wann soll sie stattfinden? Bei allem Schmerz gibt es nach einem Todesfall viel zu organisieren und wichtige Entscheidungen zu treffen. Eine Checkliste stellt die wichtigsten Fragen zusammen.


10.04.2014 / Anne Lüters
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