Bestattung

Sich auf das Sterben vorbereiten

Brennende Kerze in einem dunklen Raum

Gerade weil der Tod meist unvermutet kommt, ist es wichtig, vorbereitet zu sein.

Bild: Pixelio / Andreas Hermsdorf

Oft, viel zu oft, kommt der Tod unvorhergesehen: im Straßenverkehr, bei einer Notoperation oder auf der Pflegestation. Gerade deshalb ist es wichtig, vorbereitet zu sein.

Vieles kann schon zu Lebzeiten geregelt und besprochen werden, um den Angehörigen die schwere Zeit etwas zu erleichtern. Folgende Aspekte könnten dabei bedacht werden:

  • Wie spreche ich mit meinen Angehörigen?
  • Wer gibt mir Hilfestellung?
  • Wer vertritt meine Interessen, wenn ich es selbst nicht mehr kann?
  • Welche Vorkehrungen kann ich treffen, damit lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben?
  • Wie möchte ich einmal bestattet werden?
  • Welche Werte sind mir wichtig? Was möchte ich vor dem Tod noch weitergeben?

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod und dem Tod von Angehörigen fällt niemandem leicht. Es ist schmerzlich, damit konfrontiert zu werden, einmal von allem Abschied nehmen zu müssen. Aber sie kann dazu helfen, bewusster, tiefer und dankbarer zu leben.


06.05.2014 / Anne Lüters
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